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Der JAM!Busfahrt-Knigge

8 Tipps, die das Busleben leichter machen

Am Anfang eures Urlaubs steht in den meisten Fällen die Busfahrt. Dass es nicht unbedingt euer Hobby ist, 12h am Stück (und mehr) in so einer Kiste zu sitzen, ist uns klar. Dass einem da irgendwann langweilig wird, auch. Wir verraten euch deshalb, wie ihr die Anfahrt gut übersteht und unsere Busfahrer trotzdem ohne psychischen Schaden aus ihrer Schicht kommen. Hier kommt: der JAM!Busfahrt-Knigge!

Tipp Nr. 1: Don’t drink & drive

Na ja, stocknüchtern wie der Busfahrer müsst ihr nicht bleiben. Auf’s bestandene Abi oder den Sommerurlaub muss man schließlich anstoßen. Merkt euch einfach: „ß“ statt Doppel-s – Alkohol in Maßen, nicht in Massen. Das dient in erster Linie eurem eigenen Wohl: Ihr müsst seltener auf’s Klo, blamiert euch nicht schon auf der Anreise vor dem Herzblatt und lasst den Bus sauber. Außerdem seid ihr ohne Kater garantiert fitter für die erste Partynacht! Feiern ist erlaubt, aber wer’s übertreibt und den Busfahrer in den Wahnsinn treibt, wird im schlimmsten Fall rausgeschmissen. Und laufen dauert noch vieeel länger als Bus fahren…

Tipp Nr. 2: Der Busfahrer ist König

Busfahrer haben im Allgemeinen den Ruf, grummelig und unfreundlich zu sein. Aber: Wie würdet ihr denn reagieren, wenn in EUREM Auto die Megaparty steigt und die Sektkorken knallen, während ihr am Steuer sitzt und alle sicher ans Ziel bringen müsst (dass ihr zudem nur zum Schlafen sehen werdet)? Eben. Also gilt: Der Busfahrer ist König. Springt nicht wild durch den Bus, nervt ihn nicht und seid nett, dann beißt er auch nicht. Extra-Tipp: Falls ihr Wünsche oder Sorgen habt (Klimaanlage aus, Pinkelpause machen, etc.), sagt einfach eurem Reiseleiter Bescheid. Er kümmert sich dann darum!

Tipp Nr. 3: Kleider Jogginghosen machen Leute

Nicht nur des Busfahrers, auch euer Wohlbefinden liegt uns am Herzen. Um die Reise schon mal bestmöglich zu starten, packt Glitzerfummel, Hemd und Jeans lieber in den Koffer (wichtig: Keine Hartschalen-Koffer!). Werft euch stattdessen in euer Sonntags-Chill-Outfit, das ist nämlich bedeutend bequemer. Auch wenn schon Hochsommer ist, nehmt außerdem Pulli und vielleicht auch ein Tuch mit, denn im Bus wird es nachts relativ frisch. Wer sich Sorgen ums gute Aussehen macht: Am Morgen nach der ersten Partynacht seht ihr schlimmer aus, versprochen!

Nur noch schnell die Busfahrt rumkriegen, dann heißt es: PARTY!!!

Nur noch schnell die Busfahrt rumkriegen, dann heißt es: PARTY!!!

Tipp Nr. 4: Bitte noch mal zu Hause gehen

Ja, ihr wisst, was wir meinen. Jeder, der schon mal eine längere Busfahrt mitgemacht hat, wird sich am Anfang gefragt haben: „Warum gibt es ein Klo, wenn ich es nicht benutzen darf?“ Denn der Hinweis, das Board-Klo nur im äußersten Notfall zu benutzen, gehört zum Anfang jeder Busfahrt wie die Stewardessen-Choreo im Flieger. Aber jeder, der schon mal eine längere Busfahrt mitgemacht hat, weiß nach dem ersten Notfall auch, was das Ganze soll: Es stinkt wie im Pumakäfig! Also geht vorher noch mal in Ruhe auf’s stille Örtchen zu Hause und bewahrt eure Mitreisenden vor dieser Erfahrung!

Tipp Nr. 5: Probiert’s mal mit Gemütlichkeit

Wer Tipp Nr. 5 befolgt, erntet spätestens um 1 Uhr nachts neidische Blicke. Nehmt eine dünne Decke oder auch einen leichten Schlafsack mit in den Bus! Als Kissen dienen Pulli oder Jacke, die ihr ohnehin dabei habt. Auch wenn eure Pläne aktuell noch andere sind: Irgendwann fallt ihr alle in Bus-Lethargie und schlaft ein. Wer dann vorgesorgt hat, kann es sich auf dem Sitz richtig gemütlich machen.

Tipp Nr. 6: Keine Macht der Langeweile

Stundenlanges Rumsitzen macht nur bedingt Spaß und auch der Gesprächsstoff geht zwischendurch aus. Deshalb hier ein paar Ideen, was ihr bei Langeweile tun könnt: Autos zählen, „Stille Post“ spielen, den neuen JAM!Song üben, einen Zauberwürfel lösen, mit den Sitznachbarn anfreunden, die Landessprache lernen, Wetten abschließen, überlegen, ob ihr Paintball, Beachparty & Co. buchen wollt. Lesen ist auch gut, dabei sind die InTouch und andere (Klatsch-)Zeitschriften dicken Wälzern vorzuziehen. Sonst wird euch nur schlecht.

Tipp Nr. 7: Brot für die Busfahrt

Da Raststätten ziemlich teuer sind, solltet ihr auf jeden Fall genug Verpflegung mitnehmen. Wie wär’s mit ein paar belegen Broten, die machen euch satt und die Mitfahrer nicht neidisch (sonst steht ihr im Urlaub am Ende noch alleine da). Auch gut: Obst, Gemüse, BiFi und Kekse. Praktisch: Wenn ihr letztere teilt, findet ihr bestimmt ganz schnell neue Freunde.

Wer sich benimmt, kommt sicher ans Ziel und damit an den Strand!

Tipp Nr. 8: In den Pausen ‘ne Runde flitzen

Nicht nackt über den Campus, aber angezogen über den Rastplatz! Nach 3 bis 4 Stunden Fahrt schlafen irgendwann die Füße und andere Körperteile ein, also bewegt euch ordentlich, wenn ihr die Chance dazu habt.

Unser Busfahrt-Knigge ist natürlich beliebig erweiterbar – also her mit euren Tipps!

Wir wünschen euch eine entspannte Anreise & einen großartigen Sommer 2014!!!

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  1. Pingback: Heute im Check: Flug- vs. Busanreise

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