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Kleiner Notfall, große Wirkung: Erste Hilfe im Urlaub

Was tun bei Heimweh, Sonnenbrand & Co?

Fremde Sprache, viele neue Leute, Alkohol und jede Menge Sonne sorgen dafür, dass kleine Mücken im Urlaub gelegentlich zu riesigen Elefanten werden. Andererseits gibt es aber auch Probleme, die wirklich welche sind – und dann ist es gut zu wissen, was zu tun ist!

Mit unseren Erste Hilfe-Tipps könnt ihr ab sofort in allen Lebenslagen richtig handeln und sichert euch damit nicht nur selbst einen sorgenfreien Urlaub, sondern auch Heldenstatus bei euren Mitreisenden.

Alle Sorgen auf einen Blick Klick:

Wo muss ich hin – und wann?
Meine Freundin ist weg!
Die Polizei ist heut‘ nicht dein Freund
In der Sonne eingeschlafen
Hilfe, ich bin schwanger!
Der Kater eures Lebens
Ich will zu meiner Mami!
JAM! Notfallnummern

Wo muss ich hin – und wann?

Wichtiger Bestandteil eines gelungen Sommerurlaubs? Die Ausflüge. Neben den Reiseleitern ist das Infoboard eure wichtigste Anlaufstelle, um an die aktuellsten Informationen zu kommen. Ihr findet es normalerweise in einer ruhigen Ecke in der Lobby oder in einem Aufenthaltsraum. Das Board verrät euch täglich, welche Ausflüge stattfinden werden und wann ihr wo sein müsst.

Leider können wir euch nicht schon vor der Abreise einen Wochenplan aufstellen, da wir die Ausflüge direkt vor Ort für euch klar machen. Wenn sehr großer Andrang oder schlechtes Wetter ist, können sich die Termine nämlich verschieben (Kleiner Scherz – im Urlaub gibt’s kein schlechtes Wetter!). Deshalb geben wir euch die finalen Daten erst kurz vorher – ist doch irgendwie auch viel spannender, oder?! 🙂

Meine Freundin ist weg!

Da gibt es drei Varianten:

1. Sie wurde euch ausgespannt. Dumm gelaufen, aber seht es als Herausforderung. Habt ihr euer Herzblatt für’s Dosenstechen oder bei einem kleinen Flirt in der Disco links liegen lassen, könnt ihr das mit etwas Geschick wieder gerade biegen. Unser Vorschlag: Auf einem Schimmel am Strand entlang in den Sonnenuntergang reiten. Wenn gerade kein Pferd zur Hand ist, tut’s auch ein Roller, mit dem ihr die Gute in eine einsame, romantische Bucht entführen könnt.

2. Sie will wirklich nicht mehr. Ebenfalls dumm gelaufen, aber ihr wisst ja: „Liebeskummer is‘ Luxus, Baby!“ Und wo, wenn nicht im Sommerurlaub könntet ihr euch schneller trösten?! Also Kopf hoch und ab auf die Tanzfläche!

3. Sie ist WIRKLICH weg. Ein Problem, dass selten, aber wenn, dann eigentlich nur nach einer Lloret by Night-Tour an der Costa Brava auftritt. In diesem Fall heißt es: Tief durchatmen und Reiseleiter informieren. Doch keine Sorge: In den 12 Jahren, die es JAM! nun schon gibt, ist bisher jeder Gast wieder aufgetaucht. Manchmal von der Sonne ziemlich verbrannt, da der Weg von Lloret nach Calella zu Fuß doch ein paar Stunden dauert…

Die Polizei ist heut‘ nicht dein Freund

Wenn ihr mit der hiesigen Polizei aneinander geratet, gibt es dafür sehr wahrscheinlich einen Grund. Seid ihr euch keiner Schuld bewusst, habt ihr womöglich:

  • Alkohol am Strand oder auf der Straße getrunken?
  • die Nachbarschaft mit lautem Gebrüll wach gehalten?
  • die falsche Frau kennengelernt (Prostitution ist sowas von verboten und hat auch noch ein paar andere Nachteile…)?
  • vergessen, nach dem Baden die Klamotten wieder anzuziehen?
  • eine Parkbank mit dem Hotelbett verwechselt?
  • euch am Strand ein Tattoo stechen oder Tarotkarten legen lassen?

Teilweise mögen die Gesetze, die seit einiger Zeit in Spanien gelten, für euch unlogisch klingen. Wir raten euch trotzdem, sie zu respektieren, denn spätestens wenn die katalanische Polizeitruppe Mossos auftaucht, wird es ungemütlich. Denn die fackeln meist nicht lange, um in den Urlaubsorten für Recht und Ordnung zu sorgen.

In der Sonne eingeschlafen

Sehr unangenehm und auch noch ein Zeichen, dass eure Freunde ziemlich fies sind. Einzige Entschuldigung für’s Nicht-Wecken: Sie sind ebenfalls eingeschlafen und nun genauso verbrannt wie ihr.

Wie auch immer: Zuerst einmal helfen die Allrounder Aspirin oder Ibuprofen, das Schlimmste zu verhindern, weil sie entzündungshemmend wirken. Ansonsten hier ein paar Ratschläge von Oma:

  • aus dem Bad: Handtücher nass machen und auf den Rücken legen oder ausgiebig (lauwarm) duschen.
  • aus dem Supermarkt: Quark oder Joghurt kühlen gut; Tipp: Danach nicht ablecken, könnte etwas salzig sein. 😉
  • aus der Apotheke: „Me he quemado. Necesito algo contra las quemaduras solares, por favor!“ („Ich habe mich verbrannt, ich benötige etwas gegen Sonnenbrand, bitte.“)

Wenn die Haut Blasen entwickelt oder ihr sogar Fieber bekommt, ist es allerdings schlauer, einen Arzt aufzusuchen.

Hilfe, ich bin schwanger!

Der Albtraum aller Eltern und vermutlich auch nicht gerade das, was ihr unter einem unvergesslichen Sommerurlaub versteht. Nun heißt es: Gaaanz ruhig. Lehnt euch erst mal zurück und sammelt die Erinnerungsschnipsel der letzten Nacht. Fehlalarm? Dann ist ja gut.

Wenn nicht: In Spanien gibt es die Pille danach ohne Rezept und in jeder Apotheke. Es gibt auch keine Altersbeschränkung. Sagt einfach: „La píldora del día después, por favor!“ („Die Pille danach, bitte.“). Seid ihr vor lauter Panik zu aufgeregt, schnappt euch eure Freundin und/oder einen Teamer als mentale Unterstützung und dann ab zur Apotheke!

Der Kater eures Lebens

Leidet ihr am nächsten Morgen nicht nur unter einem Kater, sondern gleich unter einer ganzen Raubkatze? Unser Erste Hilfe-Plan, der euch trotz Hang-over schnell wieder auf die Beine bringt:

  1. Mitbewohner zum Supermarkt schicken und stilles Wasser kaufen lassen.
  2. Ab unter die kalte Dusche!
  3. Wenn der Mitbewohner wieder da ist: Schön viel trinken.
  4. Gegen Kopfschmerzen hilft Aspirin.
  5. Nicht getestet, aber interessant: Ist euch richtig übel, einen Apfel aufschneiden und dran schnuppern. Soll helfen.
  6. Wohl dem, der All Inclusive gebucht hat: Ein deftiges Frühstück füllt den Elektrolyt-Speicher auf. Ansonsten schickt euren Mitbewohner noch mal los, um Pizza oder Burger zu besorgen.
  7. Kater brauchen Auslauf! Also ab an den Strand und rein ins Meer. Die Bewegung bringt euch auf Touren und ein kleines Nickerchen unter’m Sonnenschirm vertreibt das letzte Wehwehchen.
  8. Nach der Party ist vor der Party. Weiter geht’s!

Übrigens: Das Konter-Bier hilft tatsächlich, allerdings nur kurzfristig. Es verschafft euch quasi einen zeitlichen Aufschub, allerdings keine richtige Besserung.

Ich will zu meiner Mami!

Heimweh kommt vor. Ist euch ein Anruf in der Heimat zu teuer, hilft oft auch schon eine Mail oder SMS. Viele Hotels bieten mittlerweile kostenloses WiFi an, zumindest stehen überall Internetcorner (ca. 1 Euro/ 30 Minuten) zur Verfügung. Auch in einigen Restaurants und Bars dürft ihr euch gratis ins WiFi einloggen.

Eine tröstende Schulter, Taschentücher und gute Laune gibt’s danach jederzeit bei euren Reiseleitern. Die haben so gute Laune und die besten Urlaubstipps – lange hält das Heimweh da garantiert nicht an!

JAM! Notfallnummern

Habt ihr Sorgen oder Kummer, wählt ganz einfach uns’re Nummer!

  • aus Deutschland (kostenlos): 0800 22 473 473
  • aus dem Ausland: 0049 40 235 190 0 – außerhalb unserer Öffnungszeiten werdet ihr automatisch auf unsere Notfallnummer weitergeleitet!

Allgemeine Telefonnummern, die euch vor Ort weiterhelfen können:

  • Polizei: 091
  • Feuerwehr: 085
  • Auskunft: 11825

Habt ihr noch mehr Tipps und Tricks auf Lager, um den Urlaub möglichst entspannt zu gestalten?

 

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